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Marmor Kiefer

Seit 1887 in Oberalm

Im Zeichen der Qualität

Seit der Gründung im Jahr 1887 hat sich Marmor Kiefer zu einem mittelständischen Naturstein- und Steinmetzbetrieb entwickelt, der traditionelles Handwerk mit moderner Produktion vereint.

Kopf aus rotbraunem Stein, von Hand gehauen, im Schnee vor dem Werksgebäude in Oberalm
Steinskulptur am Werksgelände in Oberalm

Firmenprofil

Untrennbar mit den eigenen Rohstoffvorkommen verbunden

Seit der Gründung im Jahr 1887 steht Marmor Kiefer für höchste Qualität und handwerkliche Perfektion bei der Verarbeitung und der Verlegung von Natursteinen.

Der mittlerweile moderne mittelständische Natursteinbetrieb ist untrennbar mit den eigenen Rohstoffvorkommen von Adneter Marmor und Untersberger Marmor verbunden. Denn es sind diese beiden wohl bedeutendsten Salzburger Natursteinarten, deren nachhaltiger Abbau und fachmännische Verarbeitung die solide Basis von Marmor Kiefer bilden.

Von Beginn an war und ist das Werk in Oberalm bei Salzburg untrennbar mit dem Abbau und der Verarbeitung dieser beiden Natursteine verbunden. Vieles, was früher reine Handarbeit war, wird heute durch Maschinen und Geräte erleichtert. Letztendlich sind es jedoch die Fertigkeiten der Mitarbeiter sowie ihr Verständnis und ihre Kreativität, die aus dem Naturstoff Stein etwas Besonderes und Edles entstehen lassen.

gegründet
1887
Gründung der GmbH
1958

Aus dem Archiv

Steinbrüche, Werk und ein Sondertransport

Historische Schwarzweißaufnahme von Arbeitern vor einer abgetreppten Felswand im Lienbacherbruch
Lienbacherbruch, vor 1900
Historische Schwarzweißaufnahme des Steinbruchs am Untersberg mit Arbeitern und Steinblöcken
Steinbruch Untersberg, um 1900
Historische Schwarzweiß-Luftaufnahme des Werksareals in Oberalm mit Hallen und Lagerplätzen
Werksareal in Oberalm, 1964
Historische Schwarzweißaufnahme eines Tiefladers mit einer langen Steinsäule auf der Salzburger Staatsbrücke, im Hintergrund die Festung
Säulentransport auf der Staatsbrücke in Salzburg, 1950
Vergilbter technischer Originalplan des Marmorsaals mit Grundriss, Ansichten und Vasen
Originalplan des Marmorsaals aus dem Jahr 1948

Chronik

Von 1887 bis heute

  1. 1887

    Kauf der Werksanlage in Oberalm, des Kirchenbruches in Adnet und der Marmorbrüche am Untersberg durch die Marmor-Industrie Kiefer AG mit Sitz in Kiefersfelden. Vorbesitzer war Friedrich Freiherr von Löwenstern.

  2. 1887 bis 1898

    Erwerb der Adneter Marmorbrüche „Scheck“, „Tropf“, „Urbano“ und „Lienbacher“.

  3. 1896

    Einrichtung einer Werksvertretung in Wien. Diese war bis 1999 geöffnet.

  4. ab 1930

    Die Wirtschaftskrise bedingt starken Auftragsrückgang und schwindende Mitarbeiterzahlen.

  5. Ende 1945

    40 Mitarbeiter.

  6. 1948 bis 1950

    Lieferung von zwei acht Meter hohen Säulen aus Adneter Rot-Grau Schnöll für das Peristyl im Parlament in Wien.

  7. 1949

    Rund 300 Mitarbeiter mit bis zu 30 Lehrlingen.

  8. 1954

    Abbaubeginn im Konglomeratbruch in Golling, Pachtvertrag mit der Republik Österreich.

  9. 1958

    Gründung der Marmor-Industrie Kiefer GmbH.

  10. 1986

    Der ehemalige Kiefer Mitarbeiter Franz Kretschmar bringt das Adneter Heimatbuch heraus. Erstes Steinbildhauersymposium im Steinbruch Untersberg.

  11. 1987

    Die Heidelberger Zement AG wird zunächst Mehrheitseigentümerin, ab 1996 Alleineigentümerin. Beginn einer Modernisierungs- und Investitionsphase.

  12. 1998

    Management-Buy-Out durch die Geschäftsführer Dipl.-Ing. Dieter Gebhart und Dipl.-Ing. Johannes Eberle.

  13. 1998 bis heute

    Die Steinbrüche in Adnet und am Untersberg werden auf den Stand der Technik gebracht und laufend modernisiert.

  14. 2002

    Der Abbau im Konglomeratbruch in Golling wird eingestellt.

  15. 2008

    Kauf der Geschäftsanteile von Dipl.-Ing. Gebhart durch die Fa. Deisl-Beton Ges.m.b.H.

  16. 2011

    Erwerb der Geschäftsanteile von Dipl.-Ing. Eberle durch die Fa. Deisl-Beton. 25-jähriges Jubiläum des Steinbildhauersymposiums Untersberg der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst Salzburg.

  17. 2012

    Robert Schnöll, seit 2006 zunächst Lehrling, dann Steinmetzgeselle bei Marmor Kiefer, gewinnt die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Beruf Steinmetz. Florian Posselt wird im gleichen Bewerb ausgezeichneter Vierter. Jubiläum des 125-jährigen Bestehens in Oberalm.

  18. 2013

    Robert Schnöll wird bei der 42. Berufsweltmeisterschaft vom 2. bis 7. Juli 2013 in Leipzig Weltmeister der Steinmetze.

  19. 2014

    Austausch des schweren Radladers im Steinbruch Untersberg durch einen CAT 988B.

  20. 2015

    Kauf einer neuen Brückenfräse, Kasins Tiger 625, für das Werk in Oberalm.

  21. 2017

    130-jähriges Jubiläum in Oberalm. Designpreis 2017 in der Kategorie Arbeiten in Naturstein für die Natursteinarbeiten in der Pfarrkirche Abtenau.

  22. 2018

    Denkmalpflegepreis 2018 für die Restaurierung, Ergänzung und den Wiederaufbau der Natursteinarbeiten des ehemaligen Marmorsaals vom Hauptbahnhof Salzburg im neu errichteten Abt Nicolaus Saal beim Augustiner Bräu Salzburg.

Ansprechpartner

Wer bei Marmor Kiefer für Sie da ist

Ein motiviertes Team aus Steinmetzen, Steintechnikern und Facharbeitern steht für eine kompetente Beratung zur Verfügung.

  • Dr. Clemens Deisl

    Geschäftsführung

  • Christopher Deisl

    Geschäftsführung

  • Gordana Lukic

    Sekretariat

  • Horst Gattringer

    Steintechniker, Technik, Beratung und Verkauf, Durchwahl 12

  • Stmm. Thomas Wintersteller

    Technik, Beratung und Verkauf, Durchwahl 14

  • Damien Moussu

    Technik, Beratung und Verkauf, Durchwahl 16

Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb

Soziale Verantwortung, damals wie heute

Giebel des Werksgebäudes mit der gemalten dunkelblauen Aufschrift KIEFER MARMOR-INDUSTRIE

Ausbildungsbetrieb seit Generationen

In diesem Bewusstsein nimmt Marmor Kiefer damals wie heute nach 135 Jahren die soziale Verantwortung als Arbeitgeber sowie als Ausbildungsbetrieb für Lehrlinge und Fachkräfte wahr. Wohin das führen kann, zeigt Robert Schnöll: 2006 als Lehrling eingetreten, gewann er 2012 die Österreichischen Staatsmeisterschaften im Beruf Steinmetz und wurde 2013 bei der 42. Berufsweltmeisterschaft in Leipzig Weltmeister der Steinmetze.

Stellenangebote, Juni 2026

Wir suchen derzeit

Bei Interesse kontaktieren Sie uns bitte telefonisch oder per E-Mail.

  • Facharbeiter sowie Helfer (m/w/d)

    Für die Verarbeitung, Produktion und die Verlegung von Natursteinen.

  • Einen Mitarbeiter für die Steinbrüche

    Für die Natursteingewinnung in Adnet und am Untersberg.

  • Einen Steinmetz-Lehrling (m/w/d)

    Ausbildung im Natursteinwerk und in der Steinmetzwerkstätte in Oberalm.

Kontakt

Fragen zum Betrieb oder zu einem Projekt?

Adresse
Wiestalstraße 10, 5411 Oberalm